Im Fokus standen wichtige praktische Fertigkeiten, die sowohl in der Pflege als auch in der Medizin von großer Bedeutung sind. So wurde gemeinsam das Legen eines peripheren Venenkatheters (PVK), die Blutentnahme und der Heimlich-Handgriff, eine lebensrettende Maßnahme, die bei drohendem Ersticken durch einen Fremdkörper angewendet wird, geübt.
Solche Übungen zeigen, wie wichtig die enge Zusammenarbeit zwischen Pflege und Medizin ist. Nur durch gegenseitige Unterstützung und ein tiefes Verständnis der jeweiligen Aufgabenbereiche kann die bestmögliche Versorgung sichergestellt werden. Solche gemeinsamen Trainings fördern nicht nur die fachlichen Kompetenzen, sondern stärken auch die Kommunikation zwischen den Berufsgruppen. Dies ist ein entscheidender Schritt, um die Qualität der Patientenversorgung kontinuierlich zu verbessern und den Herausforderungen des Gesundheitswesens effektiv zu begegnen.
„Die enge Zusammenarbeit zwischen Pflege und Medizin ist unerlässlich, um eine ganzheitliche und effiziente Patientenversorgung zu gewährleisten“, so Frau Schultes Kaufmann, stellvertretende Schulleitung der Berufsfachschulen für Pflege und Altenpflegehilfe. „Pflegekräfte und Ärzte bringen jeweils spezifische Fachkenntnisse und Perspektiven ein, die sich ideal ergänzen. Durch solche gemeinsame Trainings und den regelmäßigen Austausch können beide Berufsgruppen voneinander lernen und wir können dies an unsere Schüler*innen weitergeben.“